Newsletter


Gerne informiere ich dich mit meinem Newsletter über aktuelle Veranstaltungstermine, spirituelle Reisen, Channelings …

Wenn du meinen Newsletter bekommen möchtest (den ich ca. 6 x jährlich versende), so kannst du mir einfach eine E-Mail zusenden, mit der Mitteilung "Newsletter abonnieren" in der Betreffzeile.

Du kannst den Newsletter jederzeit wieder abbestellen, dann genügt eine E-Mail an mich mit der Mitteilung "Newsletter abbestellen" in der Betreffzeile.

Alternativ kann du das Newsletter-Formular nutzen.

H12A6627-450

Mit meinen Newslettern gehe ich immer wieder einmal auch bestimmte Themenbereiche ein. So habe ich z.B. kürzlich in einem Newsletter etwas über die Liebe geteilt:


Heute möchte ich mit Euch ein heikles Thema teilen, Was ist Liebe?

Tja wer weiß das schon, für mich jedenfalls gehört zur Liebe auch ein guter Wein und ein gutes Essen.
Scharen von Schriftstellern und Philosophen haben Jahrtausende damit verbracht, sie zu ergründen, und ich bin die letzte die behaupten kann, dass ich sie wirklich
verstanden habe oder sie gar mit Worten erklären könnte. Doch ich hab da so eine Ahnung, abgesehen von Ihrer einzigartigen Vielfältigkeit.

Möglich, dass man sie gar nicht erklären kann, sondern nur selbst erfahren.
Der Begriff Liebe steht für ein Sammelsurium an verschiedenen Gefühlen und Bindungen. Die Liebe ist die Ursache von unglaublichem Glück und manchmal auch noch größerem Leid. Jeder hat so seine eigene Vorstellung von der Liebe.

Man könnte die Liebe vielleicht in drei verschiedenen Varianten beschreiben.
Meist sprechen wir von der romantischen Liebe, Das Verliebtsein, das die egoistischste Form darstellt.
Als nächstes haben wir das was wir als wahre oder reine Liebe verstehen, welche schon deutlich selbstloser ist.
Und dann gibt es Menschen die bezeichnen den Urgrund des Seins – das, aus dem alles kommt, also die Leere, – auch die Liebe.
Sie sei die Kraft, die die Schöpfung zusammenhält.

Wir beschäftigen uns jedoch hier und jetzt mit dem tiefen selbstlosen Gefühl bedingungsloser Zuneigung. Analytisch gesehen ist Liebe gar kein Gefühl.
Wenn du glaubst, Liebe sei ein Gefühl dann irrst du. Man verwechselt Gefühl mit Emotion, die man hat, wenn man seine Energie auf einen Menschen richtet, mit Liebe.
Liebe wird mit einem Liebesgefühl verwechselt, wir täuschen uns meist selbst.

Gehen wir mal von den beiden Grundemotionen aus, Liebe und Angst, dann definiert sich Liebe erst mal aus dem Nichtvorhandensein von Angst.
Es gibt nur diese beiden Gefühle und Gründe für das Handeln der Menschen.

Entweder machen Menschen etwas aus Liebe, oder sie sind durch die Angst motiviert.
Wir wissen jetzt schon, was Liebe nicht ist. Alles sucht nach Liebe und lehnt die Angst ab.
Vielleicht glauben wir, dass wir jemanden bräuchten, der uns liebt?

Die meisten haben gelernt, sich die Liebe durch wohlgefälliges Verhalten zu erkaufen.
Auch unsere Eltern haben es nicht anders gelernt, sie vertrauten weniger ihrem Selbst, als dem Wissen der Anderen.
Mit dieser Erfahrung gehen die meisten in eine Partnerschaft, in unsere Liebe hinein.

Wie gut kennen wir dann unseren Partner überhaupt?
Meist doch nur oberfächlich. Wir lieben sein Äußeres, seine Intelligenz, seinen Witz, seine Wärme. Doch was wissen wir von ihm?
Und dieser Partner soll jetzt durch seine Liebe dafür sorgen, dass es uns gut geht?
Der Partner wird dir nie helfen können.

Helfen wird dir nur deine Liebe zu dir selbst und das Geben von Liebe an Andere.
Dadurch wachsen wir.

Liebe bedeutet, dem Partner alle Freiheiten zu lassen, die er braucht.
Zwanghaftes Festklammern hat noch keine Liebe gerettet. Auch, dass ein Partner sich entscheiden könnte zu gehen, die ist da. Ist es nicht so, dass wenn man sagt, ich liebe dich, auch die Angst entsteht, das diese Liebe vergehen könnte?

Und schon sitzen wir in dem Boot, in das wir um gar keinen Preis hinein wollten, in dem Boot der Angst. Statt Liebe empfinden wir plötzlich Angst, den anderen zu verlieren und beginnen gegen diese Angst zu kämpfen.

Es gilt zu vergessen, dass du mit Angst aufgewachsen bist, dass du bestraft wurdest, wenn du etwas ausgefressen hast. Ob Eltern, Lehrer … da war sicher keiner besser und schlechter.

Der Gott der Umwelt war ein strafender Gott.

Macht es Sinn, die Liebe auf dem Fundament der Angst aufzubauen?
Das Leben geht doch weiter auch wenn manche Menschen nur Lebensabschnittsgefährten sind. Manchmal war man in den neuen Partner noch mehr verliebt als in den Alten.
Nichts verloren, nur gewonnen.

Alles, was klammert, festhält … ist eher Parasitentum.
Der Parasit braucht für sein eigenes Überleben den Anderen, er lebt von ihm, saugt ihn aus.
Er ist auf sein Objekt angewiesen, hat keine Wahl, keine Freiheit.

LIEBE aber ist FREI.
Ein Parasit ist nie frei. Im Gegenteil es gibt keine größere Abhängigkeit.
Ähnlich sind viele Menschen auch, nicht frei in ihren Verbindungen, brauchen und verbrauchen.
Wahre Liebe bringt niemandem Schmerz, sie ist frei.

Liebe hat nichts mit Leiden zu tun. Nur das Touhubahouwu unserer Gefühlswelt, unseres Hormonhaushaltes.

Kahlil Gibran schreibt so schön:
Aber gestattet einander Freiräume in eurem Beisammensein
Und lasst die winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht aus der Liebe keine Fesseln
Sie sei eher eine wogende See zwischen den Küsten eurer Seelen
Füllt jeder des anderen Becher
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht von dem selben Laib
Singt und tanzt und freut euch zusammen, aber gestattet einander,
je für sich allein zu sein.
Gerade so, wie die Saiten einer Laute allein sind, auch wenn sie von der selben Musik erzittern.
gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Gewahrsam.
Denn einzig die Hand des Lebens kann eure Herzen fassen.
Und steht zueinander, doch nicht zu dicht beieinander:
Denn die Säulen des Tempels stehen je für sich,
und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht jedes in des anderen Schatten.

Im Buddhismus zählt die Liebe zu den vier unbegrenzten meditativen Verweilungen.
Die drei anderen sind Mitleid oder Erbarmen, Mitfreude, und grenzenlose Zuwendung zu allen Wesen und Selbstlosigkeit meint.
Die Liebe ist das Heilmittel zur Aufösung aller Leiden. Ganz gleich, was du zu tun scheinst, nichts wird mehr wert sein und mehr bewirken, als zu lieben.
Die Liebe befreit dich. Ganz gleich ob du viel Geld spendest oder Gutes tust, Gedanken reiner Liebe werden mehr bewirken.

Doch bevor es zu viel wird.....
lasse ich euch einmal mit diesen Gedanken und mal schauen was da kommt …
© 2018 by Andrea Sofia Kunyu